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Ausstellung ZWÖLF Kirchenbauten der Nachkriegsmoderne in Baden-Württemberg

Etwa 1.600 Kirchen entstanden nach dem Krieg in Baden-Württemberg. Knapp 1.000 davon allein zwischen 1960 und 1979. Rund 150 sind inzwischen denkmalgeschützt. ZWÖLF beispielhafte Bauten zeigt die gleichnamige Ausstellung.

Herzliche Einladung zur Vernissage:

Samstag, 29. Februar: 18:00 Uhr Vorabendmesse,

mitgestaltet vom ökumenischen Projektchor „Effata“ aus den Bergdörfern.

 

19:30 Uhr Vortrag in der Kirche

            „Soll man Kirchen wie Kinos bauen?“ –

Kirchenbau der 1960er Jahre in Baden-Württemberg

Bebilderter Vortrag von Dr. Melanie Mertens, Landesamt für Denkmalpflege, Dienstsitz Karlsruhe

 

Anschließend Gelegenheit zu Begegnung und Gespräch

 

Informationen zur Ausstellung im März 2020 in St. Johannes Baptista, Durlach-Aue

Zum Anliegen der Ausstellung ist auf der Homepage des Veranstalters, das Landesamtes für Denkmalpflege Baden-Württemberg, zu lesen:

„Hand aufs Herz: Wer auf Sakralarchitektur der Nachkriegszeit angesprochen wird, hat oft keine bildliche Vorstellung. Oder er nutzt seine sprachliche Phantasie für wenig Schmeichelhaftes: Vom „Betonbunker“ bis zur „Vater unser-Garage“ reichen die kreativ-despektierliche Umschreibungen. Das soll die Ausstellung ZWÖLF ändern. Sie will den verbreiteten Vorbehalten begegnen und für Bauwerke von erstaunlicher Qualität und Vielfalt werben. Keine Mauerblümchen erwarten den Besucher, sondern ein opulentes Bouquet aus ZWÖLF beispielhaften Blüten einer reichen architektonischen Flora!

Inventarisationsprojekt

Etwa 1.600 Kirchen entstanden nach dem Krieg in Baden-Württemberg. Knapp 1.000 davon allein zwischen 1960 und 1979. Rund 150 sind inzwischen denkmalgeschützt. ZWÖLF beispielhafte Bauten zeigt die gleichnamige Ausstellung. Sie sind Zeugnis einer theologischen wie architekturgeschichtlichen Umbruchszeit, aber auch von Fortentwicklung: Liturgische Neuordnungen, ein ästhetischer Wandel und ingenieurtechnische Leistungen führten zu virtuosen Raumschöpfungen aus raffinierten Formen und geschickt eingesetzten Materialien. Eine ausführliche Darstellung der architektonischen Entwicklung des Sakralbaus im Land zwischen 1945 und 1980 sowie einen Katalog zur Ausstellung bietet das Arbeitsheft „Gotteszelt und Großskulptur“.

 

Wanderausstellung

Nirgends können die Überlegungen der Erbauer und die realisierten Lösungen besser erfahren werden als vor Ort. Daher dienen ZWÖLF ausgewählte Sakralbauten nicht nur als Objekte, sondern auch als Orte der Wanderausstellung. Sie wird vom Landesamt für Denkmalpflege gemeinsam mit den evangelischen und katholischen Landeskirchen und den Kirchengemeinden vor Ort durchgeführt und von der Wüstenrot-Stiftung unterstützt. Je ein Sakralbau, eine Blüte des Bouquets, stellt sich einen Monat lang mit all seinen Facetten und einem reichen Rahmenprogramm vor, während die anderen Kirchen in Form von 3D-Drucken, virtuellen 360°-Panoramen und zeitgenössischen Bildern präsent sind. Skeptiker wie Liebhaber sind eingeladen, zwölf experimentelle, monumentale, kühne Kirchenbauten in Baden-Württemberg zu entdecken oder neu kennenzulernen!“

„Quelle: www.zwoelf-kirchen.de“,

Die Pfarrkirche St. Johannes Baptista prägt seit über 50 Jahren das Bild von Aue. Generationen von Pfarreimitgliedern haben sich „mit ihrer“ Kirche identifiziert und ehrenamtlich in der Gemeinde engagiert. Vielen Gottesdienstbesuchern ist dieser Kirchenraum vertraut. Und doch können sachliche und fachliche Informationen nochmals ganz neue Sichtweisen, Eindrücke und Kirchenraumerfahrungen vermitteln. Dazu möchte die Ausstellung einladen.

Besuchen Sie die Kirche und die darin aufgestellte Wanderausstellung mit Informationen zu allen zwölf Kirchen der Ausstellung:

Öffnungszeiten:     29. Februar – 29. März jeweils

Freitags 15:00-19:00 Uhr

Samstags 15:00-18:00 Uhr

Sonntags, 14:00-17:00 Uhr

Informationen zu weiteren Veranstaltungen und Gottesdiensten im Rahmen der Ausstellung werden zeitnah veröffentlich.

 

 

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