Minis Aue

Ministrantengemeinschaft Aue

Wir, die Ministranten sind eine Gruppe von ca. 25 jungen motivierten Menschen. Unsere jüngsten Mitglieder sind 9 Jahre alt und die ältesten über 20 Jahre alt. Zurzeit gibt es eine Gruppenstunde, die von Julia Märsche und Katharina Greis geleitet werden. Die Gruppe trifft sich wöchentlich, um in der Anfangszeit ministrieren zu üben, zu spielen, Ausflüge zu machen, etwas über die Kirche zu lernen und natürlich an alldem Spaß haben. Die Leiterrunde besteht derzeit aus 10 jungen dynamischen motivierten Menschen, die diese Gruppen leiten, die Minipläne ausstellen, austeilen und die ganzen Events, wie große Ausflüge in einen Freizeitpark, Fußballturniere, Film-Abende, Grillfeste, die neben der Gruppenstunde stattfinden, planen und organisieren. Die Leiterrunde trifft sich in mehr oder weniger gleich großen Abständen um diese Dinge zu organisieren. Zudem gehen viele Ministranten zusammen mit anderen, interessierten, Leuten als Sternsinger jedes Jahr an Dreikönig durch die Straßen und sammeln Spenden, die den Kindern der 3.Welt zu einem besseren Leben helfen sollen.

Ansprechpartner

Anna Ziegler und Maria Katharina Märsche

Unser Altpapierimperium wächst weiter

Nach dem Besuch im BVG hat sich unser Altpapierbestand beträchtlich vervielfacht.

Unsere fleißigsten Minis nach dem Dankeschön-Essen

Unsere neu aufgenommenen Minis

Ausflug zum Kletterpark in Kandel

Jugendarbeit ist Teamarbeit. Getreu diesem Motto beschloss die Leiterrunde der Ministranten einen Hochseilgarten zu besuchen. Zweck dieser Aktion sollte es sein, den Zusammenhalt und die Zusammenarbeit unter uns Leitern zu verbessern. Am 17.10.09 traf sich die Hälfte der Leiterrunde frühmorgens, um trotz einiger Bedenken wegen dem Regen zum Abenteuerpark in Kandel aufzubrechen. Zu unserer Überraschung blieb es den gesamten Vormittag trocken und wir bekamen sogar ein paar Sonnenstrahlen ab. Nach unserer Ankunft erhielten wir unsere Kletterausrüstung und eine Sicherheitseinweisung. Jetzt konnte das Klettern beginnen. Es galt nun für die nächsten drei Stunden, in einigen Metern Höhe, von einer Plattform zur nächsten über verschiedenste Seil- und Brettkonstruktionen zu gelangen. Hier war also Geschick, ein guter Gleichgewichtssinn und Kooperationsfähigkeiten zwischen Vorder- und Hintermann gefragt. Zur Auswahl standen 17 Parcours mit steigenden Schwierigkeitsgraden, von denen wir in der Zeit drei Stück bewältigen konnten. Wir entschieden uns zu Beginn für einen noch gut machbaren Anfängerparcours, gefolgt von einem mittelschweren Rundgang und schließlich für einen Parcours für erfahrene Kletterer. Alles in allem war es ein sehr gelungener Ausflug und wir konnten als „gestärktes“ Team die Rückfahrt nach Karlsruhe antreten.

Erfahrungsbericht von der 72-Stunden-Aktion

"Hoffentlich dürfen wir etwas bauen!", "Ob wir wohl im Freien arbeiten müssen?", "Wo wird unser Projektort sein?". Mit diesen Fragen und Hoffnungen trafen wir uns am Donnerstag, den 7.5.09, in Aue, um gemeinsam Richtung Karlsruher Marktplatz zu fahren. Die Aktion fand zeitgleich in 7 Bundesländern mit mehr als 100.000 Jugendlichen statt. Wie es sich für einen Aktion solchen Ausmaßes gehört, ging es mit einer großen Auftaktveranstaltung los und so trafen sich um 16.30 Uhr die 38 Gruppen, welche in den nächsten Tagen im Dekanat Karlsruhe, welches seit diesem Jahr auch Ettlingen umfasst, tätig sein werden. Nachdem alle Gruppen begrüßt waren und 72 Luftballons in Richtung Himmel losgelassen wurden, ging es mit einem Countdown um 17.07 Uhr endlich los und wir erfuhren unseren bis dahin geheim gehaltenen Auftrag: "Erfindet, studiert und führt ein Puppenspiel im Alter von 3-8 Jahren auf". Der Termin für die Aufführung stand auch schon fest: Sonntag 10.5. um 14.00 Uhr. Der anfänglichen Euphorie folgte Ernüchterung, denn so spannend klang dieses Projekt nun wirklich nicht. Aufgeben kam für uns natürlich nicht in Frage und so machten wir uns zur nahegelegenen Kindertagesstätte "Sonnensang" in der Moltkestraße auf. Dort wurden wir auch schon von einer Leiterin erwartet, welche uns das riesige Haus zeigte, in dem immerhin 220 Kinder täglich ein und aus gehen. Zum Glück hatten wir auch einige Räume zur Verfügung, wo wir ungestört arbeiten konnten. Zuerst galt es nun, das weitere Vorgehen zu besprechen. Schnell hatten einige von uns ihre Handpuppen aus Altbeständen geholt, aber wir kamen bald zum Schluss, dass wir unsere Puppen selber bauen wollen, denn schließlich wollten wir am Ende ein Puppenspiel, bei dem wirklich alles von uns während den 72 Stunden entstanden ist. Während einige das Abendessen holten, welches großzügigerweise vom Restaurant "Alte Residenz" gespendet wurde, machten sich die anderen daran, die Handlung für unser Stück im Groben festzulegen. Den Rest des ersten Tages waren wir damit beschäfttigt Plakate und Flyer zu entwerfen, auf welchen wir unsere Aufführung ankündigten. Nach einer kurzen Nacht mit Isomatte und Schlafsack, wurden wir durch den Lärm der wieder eintreffenden Kinder im Haus geweckt. Das Frühstück bekamen wir, wie auch an den darauffolgenden Tagen, von der Bäckerei Weber aus Aue. Jetzt gings richtig los: während sich ein Teil von unseren insgesamt 17 Helfern sich aufmachte, um die Plakate und Flyer im Haus und in den umliegenden Schulen und Kindergärten zu verteilen, startete ein anderer Teil mit Inline-Skates bewaffnet, um sich Tipps für unsere Puppenaufführung zu holen und die Restlichen kümmerten sich um Materialien für unsere Puppen. Beim Mittagessen in der Kita konnten auch nicht alle dabei sein, denn wir hatten glücklicherweise einen Transporter von der Autovermietung Abram zur Verfügung gestellt bekommen, mit dem wir das Holz für unsere Bühne holen konnten. Um die Bretter zuzuschneiden konnten wir auf die Kita-Werkstatt zurückgreifen, welche alle notwendigen Werkzeuge enthielt. Abends bekamen wir Butterbrezeln vom Partyservice Kunzmann. Nun wurden bis 5 Uhr in der Frühe alle Teile zurechtgeschnitten, zum Leidwesen der Nachbarn, weshalb wir in die Werkstatt umziehen mussten. Außerdem entstanden auch schon die ersten Puppen, die wir aus Schaumstoff fertigten und den Figuren entsprechende Stoffe zusammennähten. Nach einer kurzen Schlafpause durften wir aber mit dem Tempo nicht nachlassen, denn es gab noch viel zu tun in den restlichen 28 Stunden bis zur Aufführung. Am Samstag wurden schließlich die letzten Puppenkleider fertig und die Bühne wurde zusammengefügt. Nach dem Mittagessen wurden noch fehlende Materialien wie Farbe, die wir dankend von unserem Gemeindemitglied Hr. Nowak gespendet bekamen, sowie Stoffe und einige Bretter abgeholt. Zudem besorgten wir uns Mikros, Boxen und Strahler, für Bild- und Toneffekte. Abends mussten die Dialoge für unser Stück geschrieben werden, die Puppen und die Bühne bekamen endlich Farbe. Abends gab es Pizza und Nudeln, gespendet von den Pizzerien Borsalino und Romulus et Remus. Schlafen wurde zum Fremdwort und so hieß es auch diese Nacht: Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten! Die Bühne bekam einen rot-gelben Anstrich und natürlich mussten auch noch Bühnenbilder für unsere Geschichte gemalt werden. Die ersten Proben für die Aufführung fanden ebenfalls statt. Ein paar Stunden Schlaf gönnten wir uns dann dennoch. Am Sonntag drehte sich alles nur noch um die Aufführung und so wurden Wegweiser und Luftballons gestaltet und die Sprechtexte wurden nochmal geprobt. Wir entschieden, die Aufführung im Hof vom Haus Sonnensang zu veranstalten. Da die Wetterlage aber nicht eindeutig war, holten wir uns per "Notruf" ein paar Pavillons vom THW, um auch gegen Regen abgesichert zu sein. Um 14.00 Uhr war es soweit: Unser Puppenspiel, unter dem Namen "Uns schickt der Himmel - Ein Puppenspiel mit Kaspar, Seppel und dem verwünschten Prinzen", konnte beginnen. Erfreulicherweise erschienen viele Kinder mit Eltern und Bekannten. Da zusätzlich noch Muttertag war, durften sich die Mütter an einem Quiz beteiligen und konnten sich so über die eine oder andere Rose freuen. Für die Kinder gab es eine süße Überraschung. Eintrittsgeld verlangten wir keines, dafür gab es aber Gelegenheit zu spenden. Dieses Geld möchten wir an die Kinderklinik Karlsruhe spenden. Nach einem 45-minütigen Auftritt wurde unsere Arbeit durch tosenden Beifall und zufriedene Kinder belohnt und spätestens jetzt bemerkte jeder von uns, was das ganze für eine Arbeit gemacht hatte, aber auch, wie viel Spaß wir dabei hatten und dass von der anfänglichen Enttäuschung nichts übrig blieb. Müde und erschöpft kümmerten wir uns noch um die Abbau- und Aufräumarbeiten und traten gegen 17.00 Uhr den Heimweg an. Die Bühne und die Puppen überließen wir der Kita Sonnensang. Als Fazit können wir sagen: die 72-Stunden-Aktion war ein Erfolg und wir möchten uns an dieser Stelle nochmals bei allen Gemeindemitgliedern, Firmen und Restaurants bedanken, die uns während der Zeit finanziell und materiell unterstützt haben.

Die Ministranten St. Joe's Power

Leiterrundenwochenende

Am Freitag, den 18.04.08, um 18.00 Uhr, trafen sich 11 der 13 Leiter der Ministrantengruppenstunden von Aue, vor dem Pfarrhaus desselbigen wunderschönen Dorfes, um gemeinsam ein turbulentes und sehr lehrreiches Wochenende zu verbringen. Sinn und Zweck dieses ganzen "Ausfluges"? Nun, wir hatten uns, wie immer gemeinsam, überlegt, die Liturgie als zentrales Thema des Wochenendes zu nehmen. Die Entscheidung ist ganz einfach deshalb auf dieses, teilweise doch schwieriges und kompliziertes (wer weiß denn schon so genau, was alles zu Liturgie gehört?!), Feld gefallen, da wir alle mal wieder unsere alten Kenntnisse auffrischen und neues dazu lernen wollten.
Nach dem dann alle, mehr oder weniger pünktlich, wie das so üblich bei solchen "Veranstaltungen" ist, eingetrudelt waren, begannen wir die 3 Autos zu bepacken, was sich schon als erste Herausforderung erwies. Doch, letztendlich, unter gemeinsamen nachdenken, fanden wir eine Lösung und alles passte in die Autos. Es konnte also losgehen.
Kurz nach 19.00 Uhr sind wir dann an dem Jugendhaus angekommen. Platz hatten wir en masse. Da wir alle schon relativ großen Hunger hatten, haben sich sogleich einige daran gemacht Essen zu kochen. Nach dem Essen gab's dann gleich die erste liturgische Einheit und dann ging es irgendwann spät abends ins Bett.
Nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht, wurden wir dann alle durch  "nette" Musik geweckt, die unser lieber Herr Pastoralreferent André Scholz, der auch zu dem Wochenende mit gefahren war, aufgelegt hatte. Am diesem Samstag dann gab es mehrere verschiedene Einheiten Liturgie, bei dem wir unter anderem lernten, was alles zur Liturgie gehört und wie man so etwas in einer Gruppenstunde umsetzen kann. Abends wurde dann noch lecker zusammen gegrillt.
Am Sonntag haben wir dann noch einen Terminkalender für das nächste Jahr zusammengestellt und einen kurzen Wortgottesdienst gefeiert. Daran anschließend haben wir das Wochenende noch einmal Revue passieren lassen und konnten sagen, was uns gefallen, und was uns nicht gefallen hat oder ob wir was gelernt haben oder nicht.

Die Leiterrunde Aue