Berichte

Missa Brevis in F von Robert Jones

Ein eindrucksvolles Erlebnis war das, dieser Abend vor dem Dreifaltigkeitssonntag in der und um die Kirche St. Cyriakus, Hauptkirche der Gemeinde St. Nikolaus im Stadtteil Bulach! Wir sangen inder Messe, die Pfarrer Thomas Ehret zelebrierte, die Missa Brevis in F von Robert Jones unter der Leitung von Norbert Krupp. Markus Nick begleitete auf der Orgel.

 

 

Im Anschluss an den Gottesdienst galt unsere Bewunderung dem gepflegten Pfarrgarten von St. Cyriakus. Sie steigerte sich an jeder Ecke des Gartens und gipfelte schließlich im Angesicht einiger aktiver Bienenvölker. Damen der Gemeinde St. Cyriakus sorgten liebevoll für einen kleinen Imbiss.


Ostersonntag

Unser musikalischer Beitrag zum Gottesdienst am Ostersonntag, vom Waldstadtkammerorchester begleitet, unter Leitung von Norbert Krupp, war die Missa antiqua von Wolfram Menschick. Wahrlich ein besonderes Erlebnis.

 

 

Konfirmandenjubiläum

Unsere Gäste zum Konfirmandenjubiläum im Pfarrsaal am 16. März

Jahreshauptversammlung 2024

Unsere diesjährige Chorversammlung fand am 07. März 2024 in Anwesenheit von Pfarrer Jelic statt. Der komplette Vorstand des Chores wurde einstimmig wiedergewählt.


Weihnachtsgottesdienst

Missa brevis in F von Robert Jones zum Weihnachtsgottesdienst


Einführung unseres neuen Pfarrers Steffen Jelic

 „Denn zu den Zeiten Davids
und Assaphs wurden gestiftet
   die
obersten Sänger und Lob-
    lieder und Dank zu Gott.“

                               Nehemia 1246

 Ein besonderer Tag war die Einführung unseres neuen Pfarrers Steffen Jelic am Sonntag, dem 12.11.2023, den wir zusammen mit dem Chor von Peter und Paul und dem Waldstadt Kammerorchester musikalisch mit der „Missa Fidem cantemus“ von Christian Matthias Heiß gestalteten.

    

Patrozinium

Zum Patrozinium am 18.11. erklangen im Gottesdienst „Schau auf die Welt“ (John Rutter), „Verleih uns Frieden gnädiglich“, „Laudate Dominium“, „Laudate omnes gentes“. Der traditionell gemütliche Teil im Pfarrsaal fehlte natürlich nicht.

Ausflug nach Tauberbischofsheim

Ausflug nach Tauberbischofsheim am 11. Juni 2023
Frau Hambsch hatte diesen erlebnisreichen Tag hervorragend organisiert. In Sankt Bonifatius durften wir den Gottesdienst musikalisch mit Auszügen aus der Missa „Fidem cantemus“ von Christian Matthias Heiß gestalten. Herr Dekan Holler hat uns bei einem Rundgang die schöne Stadt ausführlich gezeigt. Für den Schluss unseres Ausfluges hatte unser Sänger Karl Berger noch ein kleines Glanzlicht parat, eine Führung in der Achatius-Kapelle in Grünsfeldhausen durch den dortigen Ortsvorsteher. Ein gemütlicher Abend in unserem Pfarrheim ließ den Tag ausklingen.  


Jahreshauptversammlung 2018

Bereits am 01.02. fand die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen des Katholischen Kirchenchors statt. Frau Helga Dopf, die seit nun 22 Jahren das Amt der ersten Vorsitzenden inne hatte, und Frau Patricia Haschka, die seit 20 Jahren die zweite Vorsitzende des Chores war, standen für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung. Neue erste Vorsitzende ist Frau Brigitte Hahn, neue zweite Vorsitzende ist Frau Nani Dziwok. Wir danken den aus dem Amt scheidenden Mitgliedern sehr herzlich für ihren jahrelangen Einsatz und wünschen den neuen Vorstandsmitgliedern für die jeweils übernommene Aufgabe viel Erfolg und Gottes Segen.

Nachruf zum Tode von Thomas Prochaska

Thomas Prochaska
13. 2. 1929 – 12. 8. 2016

Worte zum Gedenken bei der Trauerfeier
am 19. 8. 2016

Ich zitiere aus der Festschrift zum 75-jährigen Bestehen des katholischen Kirchenchores Grötzingen:

1946 kamen mehrere hundert überwiegend katholische Heimatvertriebene aus dem Sudetenland, aus Ungarn und Jugoslawien nach Grötzingen. Davon allein 120 aus der Wischauer Sprachinsel bei Brünn in Mähren. Für sie war die katholische Pfarrgemeinde ein Stück Heimat in der neuen Umgebung und es ist kein Wunder, dass der Kirchenchor bald so groß wurde wie nie zuvor, trotz der herrschenden Not.
Herr Thomas Prochaska erinnert sich: „Im November 1946 bin ich dem Kirchenchor beigetreten. Zu Weihnachten durfte ich schon mitsingen. Wir waren nur zehn, die meisten Vertriebene aus dem Osten. Wer ein neues Mitglied brachte, bekam von Herrn Raeppel, der aus dem Elsass war, eine Tafel Schokolade. Welch ein Schatz das war! In der Kirche gesungen wurde zweimal im Monat. 1947 waren wir schon 27 Mitglieder. Im Winter musste jeder einen Brikett oder Holz in die Singstunde mitbringen. Wir jungen Leute hatten immer Hunger. Mit dem Zug fuhren wir nach Flehingen, sangen dort in der Kirche und bekamen ein Mittagessen. Nach Jöhlingen wanderten wir und wurden nach dem Gottesdienst zu einem Eintopf eingeladen. Nach Stupferich mussten wir Löffel mitbringen. Die trauten uns nicht ganz."

Zeitlebens blieb Thomas Prochaska Kirchenchormitglied und sang mit, so lange es seine Gesundheit zuließ, ebenso wie seine 2005 verstorbene Frau Anneliese. Von 1976 bis 1992 war er Vorstand und gewann in dieser Zeit etliche neue Mitglieder für den Chor. Man konnte ihm seine freundliche Bitte, einmal in die Singstunde zu kommen, einfach nicht abschlagen, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Als Zeichen der Wertschätzung wurde Thomas Prochaska 1997 nach fünfzigjähriger Mitgliedschaft zum ersten und bisher einzigen Ehrenmitglied des Kirchenchores ernannt.
Sein Tod erfüllt auch uns mit Trauer. Mit seinen Angehörigen erinnern wir uns an einen tatkräftigen und liebenswürdigen Menschen und schauen auf ein gelungenes Leben zurück. Möge er in Gottes Seligkeit eingehen.

Beim Gedenkgottesdienst am 23. August haben wir Lieder aus Schuberts Deutscher Messe gesungen, die er so geliebt hat.
                                                                                            Karl Berger

Norbert Krupp: seit 40 Jahren Chorleiter

Als Norbert Krupp die Leitung des Chors der Kirchengemeinde Heilig Kreuz in Grötzingen übernahm, war er noch Schüler am Markgrafengymnasium und bereitete sich intensiv auf das Musikstudium vor. Jetzt ist er seit vierzig Jahren mit großem Erfolg Chorleiter und seine intensiven, zahlreichen und überregionalen Verbindungen zur „Musikszene“ ermöglichen dem neunzig Jahre alten Chor, ein außergewöhnlich hohes Niveau zu halten und des Chorleiters Beziehungen bescheren den Sängern spannende Reisen zu Auftritten bis nach Südfrankreich oder Rom. Die stete Kooperation mit dem Waldstadt-Kammerorchester und der Einsatz hoch qualifizierter Solisten bei den Konzerten des Kirchenchors sind Norbert Krupp zu verdanken. Auch gemeinsame Projekte mit dem evangelischen Kirchenchor oder anderen Grötzinger Projekten betreut oder leitete und begleitete er erfolgreich, geduldig und mit Sachverstand.
Hohe Zeit also um „Danke“ zu sagen!
Pfarrer Maier, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Gisela Ehmann und die Vorsitzende der Chorgemeinschaft, Helga Dopf freuten sich, dieses „Dankeschön“ am 17.02.2011 mit einer Urkunde und Präsenten ausdrücken zu können. Besonders schön: das überreichte Faksimile des Notenblatts eines Psalters. „Von deiner Barmherzigkeit werde ich ewig singen“ ist darauf zu lesen. Immerhin, vierzig Jahre davon hat Herr Krupp mit den Grötzingern bereits geschafft. Herzlichen Glückwunsch!
Auch Elsa Jahn und Reinhard Haschka blicken auf (mindestens) vierzig Jahre Mitgliedschaft im Chor zurück. Ihnen wurde ebenfalls herzliche Anerkennung, Dank und selbstverständlich eine Urkunde zu Teil. 

Berichte von Konzertreisen

Pfingsten 2010: Reise nach Rom

Die feierliche Mitgestaltung des Festgottesdienstes am Pfingstsonntag, sowie ein Pfingstkonzert, waren der Anlass für den Kirchenchor der katholischen Gemeinde Heilig Kreuz Grötzingen zusammen mit dem Waldstadt Kammerorchester vom 21.05.2010-27.05.2010 nach Rom zu reisen. Im Rahmen der guten ökumenischen Zusammenarbeit begleiteten uns auch zahlreiche Mitglieder des evangelischen Kirchenchores.

Sowohl der Gottesdienst als auch das Konzert fanden in der Kirche St. Maria dell’Anima statt, welche die Kirche der deutschsprachigen Katholiken in Rom ist. Die Missa brevis „Sancti Joannis de Deo“ von J. Haydn im Gottesdienst, sowie das Magnificat von A. Vivaldi und die Kantate „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ von F. Mendelssohn-Bartholdy erklangen eindrucksvoll in der jeweils wohlgefüllten Kirche und stimmten die Zuhörer auf das Pfingstgeschehen ein. Der stürmische Applaus am Konzertende wurde von uns gerne mit dem besinnlichen Choral „Wohl mir, dass ich Jesum habe“ von J.B. Bach belohnt.

Auch die weiteren Programmpunkte – das Concerto grosso für zwei Violinen und Orchester von A. Vivaldi, das Konzert G-Dur für Viola und Orchester von G.P. Telemann und das Offertorium „Totus in corde“ von F. Schubert für Sopran, Klarinette und Orchester - mit den Instrumentalsolisten (Lelio di Tullio, Klarinette; Susanne und Manfred Holder, Violine; Ann-Kathrin Binder, Viola; Vera Herzhoff, Violoncello; Martin Wiese, Cembalo) und den Gesangssolistinnen (Irene Naegelin, Sopran und Susanne Storz, Mezzosopran) trugen durch ihre ausdrucksstarke Darbietung zum Erfolg bei.

Wesentlich für die hervorragenden Leistungen war die kompetente Arbeit unseres Dirigenten Norbert Krupp, unter dessen sicherer Leitung alle Beteiligten zu einem harmonischen Zusammenwirken fanden.

 Die weiteren Tage in Rom standen unter dem Motto: „Wir lernen Rom kennen und lieben“. Dazu bestand die Möglichkeit, an verschiedenen Führungen teilzunehmen (Piazza Navona + Pantheon + Campo del fiori; Vatikanische Museen + Petersdom; Kaiserforen + Forum Romanum + Kolosseum; Lateranskirche + St. Maria Maggiore). Und in kleineren Einzelgruppen wurde die Stadt auf eigene Faust erkundet (St. Paul vor den Mauern; Trevibrunnen und Quirinale; Tiberinsel + Bartholomäus-Kirche; Jüdisches Viertel; Aventin + St. Sabina). Ein weiterer Höhepunkt der Reise war die Teilnahme an der päpstlichen Generalaudienz auf dem Petersplatz, wo wir auch namentlich erwähnt wurden.

Aufgrund der gelungenen Auftritte und der guten Organisation war die Reise für alle Teilnehmer ein voller Erfolg, der die Zusammenarbeit und das Verständnis füreinander gestärkt hat.                                             

Dr. Gabriele Sanders

Christi Himmelfahrt 2008: Reise nach Uzès in Südfrankreich