Berichte

Kita-Fest „Jahrmarkt im Luisenhof“

Dank des unerwartet schönen Wetters konnte am Samstag, 30.04.2016 das große Fest wie geplant im Freien gefeiert werden. Das Elternbeirat-Team verköstigte ab 13 Uhr rund 300 Kinder und Erwachsene mit Käsespätzle, Steaks, Bratwürsten und Salatbuffet. Gut gesättigt konnten die Kinder dann beim bunten Programm von Clown „Cappellino“ mitmachen, denn ein Clown darf auf einem richtigen Jahrmarkt natürlich nicht fehlen. Nicht nur die kleinen Gäste hatten bei seinen Späßen und den Ballonfiguren was zu lachen, auch die Großen waren gut unterhalten.
Das Highlight des Festes kam allerdings von den Kindergartenkindern selbst! „Aufgepasst jetzt geht es los“ trällerten rund 70 Kinder zur Begrüßung und führten dann in unterschiedlichen Altersgruppen Tänze auf. Die Jüngsten nahmen die Gäste mit zur Fahrt auf dem Karussell, die Mittleren auf eine Reise mit dem Zauberteppich und zum Klangkarussell. Die Vorschulkinder, besser bekannt als ABC-Löwen, präsentierten einen witzigen Kirmes-Mambo.

Das sommerlich dekorierte Außengelände bot zu den vielen Sitzgelegenheiten auch reichlich Platz für Spielstationen wie „Hau den Lukas“, Enten angeln, Schubkarren-Rennen, Stelzenparcours, Geisterbahn und vielen mehr!
Auch an der Losbude war reichlich Betrieb, denn die Gewinne hatten die Kinder bereits einige Wochen vor dem Fest selbst hergestellt.

Einige Kinder verkauften frisches Popcorn aus den selbst gebastelten Bauchladen heraus.

Die Kuchentheke bot eine riesige Auswahl an Selbstgebackenem und versüßte allen zusätzlich den sonnigen Nachmittag.

Das Fest war ein voller Erfolg und wo man hinschaute sah man glückliche und gutgelaunte Gesichter!

Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, vor allem dem Elternbeirat-Team und dem pädagogischen Team für das enorme Engagement und die vielen Vorbereitungsstunden!

Als besonderes Highlight hatten die Kindergartenkinder am Dienstag nach dem Fest noch Besuch! Unsere Einrichtung nimmt mit weiteren 315 Kitas deutschlandweit dieses Jahr am dm-Projekt „Singender Kindergarten“ teil. Im Rahmen dieses Projekts waren dann die lustigen Musik-Clowns Lotte und Susi im Luisenhof zu Gast.
Mit Tanz, Musik, Akrobatik, Gesang, Fingersalat und Zungenbrechern unterhielten sie die Kinder und luden zum Mitmachen und mitsingen ein.
Es war eine tolle Aufführung, die mit viel Applaus und freudigen Kindergesichtern belohnt wurde!

                                                                                                     Patricia Gorlo

Tschüss Pfarrsekretärin

Auf Wiedersehen im Luisenhof, Frau Hambsch!

„Jetzt hat sie viel Zeit und kann uns oft im Luisenhof besuchen“, verkündete Patricia Gorlo am 30. Oktober ihren Luisenhof-Kindern. Ob die Kita-Leiterin mit dem „viel Zeit“ Recht behalten wird, darf bezweifelt werden. Aber dass Roswitha Hambsch weiterhin eifrig ihre Aufgabe als Kindergartenbeauftragte wahrnehmen wird, steht außer Frage. Am letzten Arbeitstag der Pfarrsekretärin Roswitha Hambsch verabschiedete eine kleine Delegation aus der katholischen Kita die langjährige Büromanagerin der Heilig-Kreuz-Pfarrgemeinde mit Gesang, einer Orchidee und einem lachenden und einem weinenden Auge. Schade, dass die Zeit im Büro zu Ende ist, schön, dass Frau Hambsch dem Kindergarten weiterhin als rat- und tatkräftige Betreuerin zur Seite steht! Und das versprach sie. Gerne.

Steinhardt

Vom Korn zum Brot Erntedank mit Luisenhof und Heimatfreunden

Vom Korn zum Brot     Erntedank mit Luisenhof und Heimatfreunden

Zwei Dutzend hungrige Leckermäulchen und ein aktives Backhäusle auf dem Rathausplatz: Die Heimatfreunde backen mit Luisenhofkindern Pizzabrote! Erzieherin Christiane Siegele formt Hefeteigkugeln, jedes Kind rollt und belegt seine eigene Pizza ganz nach eigenem Gusto und: Eins, zwei, drei, eh‘ man’s gedacht, sind viele Brote draus gemacht! In dem Ofen glüht es noch: „Ab damit ins Ofenloch!“, sagt Dr. Klaus Feige und bald zieht er sie aus der Glut, denn nun sind sie braun und gut!

„Rund um das Erntedankfest haben wir uns mit Getreide, Mehl, Brot und Lebensmittel im Allgemeinen  beschäftigt“, sagt Erzieherin Siegele. Gestern haben sie den Teig vorbereitet und geknetet. Dann ist er über Nacht gegangen  und  jetzt sind 25 Kinder von zwei bis fünf Jahren mit zum Backhäusle gekommen, um ihre Kenntnisse von Korn und Brot in die Praxis umzusetzen und persönlich aufzufuttern. „Wir haben schon unsere Erntedank-Körbchen in die Kirche gebracht, dort werden sie während des Gottesdienstes mit anderen Früchten den Altar schmücken und am Montag wieder von uns abgeholt!“

Der Vorsitzende Dr. Klaus Feige und seine Heimatfreunde haben schon oft mit Kindern gebacken. Von Zeit zu Zeit werfen sie den Ofen im nachgebauten Backhäusle an. Dann ist es ein besonderes Ereignis für Kinder ein wenig „wie dazumal“ zu backen. Und natürlich alles im Freien!

Emil hat’s geschmeckt und seinen 24 Kollegen samt Erzieherinnen aus dem Luisenhof ebenfalls.  Vom Korn zum Brot und das warm in Mund und Magen: Welch schönes Erlebnis zum Erntedank!

Steinhardt

Vorlesetag am 21.11.2014 – tolle Aktion für Jung und Alt

Die Kinder der Kita Luisenhof freuten sich über zahlreiche Mütter und Väter die den Kindern in Krippe und Kindergarten vorlasen.
Warum Eltern und nicht Erzieher/innen?Ganz einfach! Am Freitag, 21. November fand wieder der bundesweite Vorlesetag statt. Dieser ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung.
Jedes Jahr am dritten Freitag im November begeistert der Bundesweite Vorlesetag mittlerweile mehr als 80.000 Vorleserinnen und Vorleser sowie Millionen Zuhörer.
Die Kita Luisenhof lud aus diesem Anlass Mütter und Väter ein, den Kindern vorzulesen. Dies fand großen Anklang und jede gemütliche Ecke wurde so zum Leseplatz.

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Mit Sankt Martin ins Schloss

Jung und Alt teilen die Freude

 „Durch die Straßen auf und nieder leuchten die Laternen wieder“: Die kleinen Kehlen singen und Kinderaugen leuchten mit! Zum Martinsfest zogen fünf Gruppen aus der Kita vom Luisenhof zum Schloss. Mit Stippvisiten unterwegs und im Schulhof, um „Laterne, Laterne“ zu singen und mit dem Ziel Schlosshof. Dort  warteten schon die Seniorinnen und Senioren des „Haus Edelberg“, Martinsbrezeln und Kinderpunsch beim Martinsfeuer auf ein kleines Theaterstück um den Heiligen Sankt Martin. In der schönen Atmosphäre des lauschigen Schlosshofs ein besonderes Schauspiel für Alt und Jung!

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Übung für den Ernstfall - Der Luisenhof wird evakuiert

Der gellende Ton der Feuermelder ist nicht zu überhören, fast schmerzt er schon. Unter dem Dach sammelt sich Rauch, aus den Fenstern entweichen graue Schwaden. Aber die Kinder erschrecken nicht, sie werden nur aufmerksam, denn: „Wir haben das schon oft geübt.“ 

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Eine Idee wird Kinderkrippe: Einweihung der Kita Luisenhof

Eine Segnung am 15. Juni 2013, einem Tag der Freude mit vielen Kindern und Eltern im idyllisch gelegenen Luisenhof. „Hier wurde in die Zukunft investiert“, nannte Georg Umstädter den sichtbar gewordenen Hintergrund der Feier zur Einweihung der neuen Kinderkrippe und dem Umbau des Kindergartens zur Kita. Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates von Heilig Kreuz freute sich auf diesen neuen Ort, in dem „Neugierde, Kreativität, Gemeinsamkeit, Spielen und Lernen“ in einer Welt der Kinder stattfindet. Und zwar genau so, wie das Lied der „Kinder vom Luisenhof“ bestätigt hatte: „Wir sind hier, weil’s uns gefällt!
Ein wenig Wehmut wollte beim Ortsvorsteher aufkommen, als er sich an die vormalige Begegnungsstätte im Luisenhof erinnerte. Doch auch Thomas Tritsch begrüßte den Umbau der Kita: Das ist eine wesentliche Erweiterung im Leistungsspektrum des kinder- und familienfreundlichen Stadtteils Grötzingen!“
„Kein Haus für Kinder, sondern ein Haus der Kinder“ war Planung und Ziel des Architekten Henning Baurmann. Während der Arbeit am Bau hatte er die Pädagogen und ihre Arbeit im Luisenhof schätzen und kennen gelernt. Eine Zeit, die aufregend war, wie Kita-Leiterin Patricia Gorlo erinnert: „Ganz besonders stolz bin ich auf unser Team, das oft improvisieren musste und dies ganz hervorragend hinbekommen hat!“ Eine Tatsache, die der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates ebenso würdigte, wie der Ortsvorsteher, der einen zusätzlichen Dank an Kindergartenbeauftragte Roswitha Hambsch aussprach. Danach hieß es: Bahn frei, zur Besichtigung der schönen neuen Räume!
In den ehemaligen Sälen der alten Begegnungsstätte entstanden 420 Quadratmeter Licht durchflutete Räume, alle mit Sicht innerhalb des Hauses aufeinander und auch nach außen, in die umgebende Parkanlage. Ein Intensivraum, zwei Gruppenräume, zwei Schlafräume und ein Flur- und Bewegungsraum mit Rampe zum Rutschen, Rennen und Kugeln. Ein Personalraum dient multifunktional den Mitarbeitern der Kindertagesstätte als Rückzugs- Konferenz- und auch Erholungszentrum. Die Kita-Kinder essen in der Mensa der Krippe, 60 Quadratmeter Foyer können auf vielfache Weise pädagogisch genutzt werden und der neue Eingang für Kita und Krippe ist gleichzeitig das Verbindungsglied zwischen beiden.
Eine anschauliche Festschrift schildert die Geschichte des Luisenhofs und begleitet mit vielen Illustrationen dessen Neubau. Und nicht zu vergessen: Auch der gesetzliche und der pastorale Auftrag der Kindertageseinrichtung nimmt in dem Band seinen Platz ein. Da bereits im vergangenen Jahr das eigentliche Jubiläums- und Eröffnungsdatum war, ist damals ein Koch- und Geschichtenbuch entstanden: „Märchenhafte Rezepte aus der Kita“. Noch eine Festschrift, und noch dazu eine mit lang anhaltendem Wert zum praktischen Gebrauch.
Bis in den Nachmittag hinein feierten bei strahlendem Sonnenschein Kinder, Eltern und alle Interessierten und Beteiligten im schönen Luisenhof. Für die Idee, das Gemeindezentrum dort in eine Kinderkrippe zu verwandeln, ist Roswitha Hambsch sehr dankbar: „So konnte diese Begegnungsstätte im Besitz der Kirchengemeinde bleiben und hat doch einen guten Zweck erfüllt!“
Quelle: „Das Pfinztal“ Druckerei Max Hafner Grötzingen
Fotos: Max Hafner Grötzingen

Umauphase: vorher - nachher

Schmutziger Donnerstag: Luisenhof stürmt Rathaus

„Ruhe! Das ist ja fast wie gestern bei der Ortschaftsratssitzung!“ Ortsvorsteher Thomas Tritsch will sich des Höllenlärms erwehren. Und wird stehenden Fußes von einer Dame in Nachthemd und rosa Lockenwicklern in seine fasnachtlichen  Schranken verwiesen: „Wir sind doch extra gekommen, um Lärm zu machen!“ Patricia Gorlo hat eine bunte Schar kleiner und wenige große Narren mitgebracht, die begeistert klappern, ratschen, trommeln und pfeifen. Pädagogische Unterstützung der besonderen Art erfährt die Leiterin der Kita Luisenhof  von Else und Gerlinde, zwei erst kürzlich engagierte Kolleginnen in Rosa und Himmelblau. „Aramsamsam“ singen sie mit den Kindern in Sopran und Bariton und dann fahren sie mit der Feuerwehr, dass die Reifen stinken. „Wer muss her, wer muss her?“ Natürlich der Ortsvorsteh’r. Der hat für den bereits heftig eingetretenen Ernstfall präventiv einen Feuerwehrhelm verpasst bekommen. Doch sein Eintreten für den Katastrophenschutz wird nicht freundlich honoriert. Für einen kurzen Moment hofft der Ortsvorsteher noch, im Luisenhof seien die Scheren ausgegangen. Weit gefehlt! Else und Gerlinde haben ein besonders großes und scharfes Exemplar dabei. Die elegante gelbe Manneszier baumelt nur noch verstümmelt vom ortsvorsteherlichen Hals, während Else und Gerlinde im Triumphzug mit dem amputierten schlipslichen Unterteil gen Heimat Luisenhof ziehen.
Bleibt dem Ortsvorsteher nichts anderes, als den ganzen restlichen Tag in seinem Amtssitz weinend zu verbringen. Wegen des Schlipses und der vom Helm ruinierten Pariser Frisur.
Steinhardt

St. Martin in Grötzingen am 11.11.2013

St. Martin teilt den Mantel .......

Luisenhof-Kinder pflanzen Wildapfelbaum

Der Wildapfel (Malus sylvestris) ist der Baum des Jahres 2013. Er gehört zu den seltensten Bäumen Deutschlands. Anders als bei der Wildbirne ist er nicht die Stammform des Kulturapfels. Er wird maximal 100 Jahre alt, steht am Waldrand, an Waldwegen oder außerhalb des Waldes in Bauminseln und kann bis auf Regionen mit extremer Hitze oder Kälte in ganz Europa wachsen. Die Blüten im April und Mai sind zunächst rosa leuchtend, später werden sie weiß und locken Bienen und Hummeln an. Wildtiere und Vögel bedienen sich gern an den kleinen herben Früchten. (Quelle: www.bmu.de)

Am 25.04. war Tag des Baumes. Einige Luisenhof-Kinder folgten der Einladung von Naturschutzwart Rolf Roser, Liegenschaftsamt Stadt Karlsruhe, um im kürzlich errichteten „Steinzeit-Dorf“ mitten im Wald einen Wild-Apfel zu pflanzen.
Gemeinsam bereitete man den Boden vor. Die lehmige Walderde wurde ausgehoben, Blumenerde untergemischt und der Baum, den die Stadt Karlsruhe, Abteilung Forst spendete, eingebuddelt.
Damit er gerade wächst, wurde der Stamm an einen Pfahl gebunden. An diesem hängt auch ein Schild, auf das die Kita-Kinder sehr stolz sind: Gepflanzt am 25. April 2013 vom Kindergarten Luisenhof. Während der Pflanzaktion erhielten die Kinder viele interessante Infos zum „Holzapfel“ – wie die Frucht auch genannt wird. Entgegen aller Vorstellungen ist der Wildapfel nicht der Vorfahre unserer heutigen Kulturäpfel – die kommen aus Asien.
Damit aber nicht genug. Wo die Kinder schon mal im Steinzeit-Dorf waren, bekamen sie auch eine Führung von Naturschutzwart Roser. Mit vielen Eindrücken aus dieser längst vergangenen Zeit, setzte man sich dann gemütlich ums Lagerfeuer und freute sich auf frisches Stockbrot.
Wie bei jedem Naturtag den die Kinder mit Herrn Roser erleben, hatte er wieder jede Menge Spiele, Geschichten und Überraschungen parat. Die Kinder staunten nicht schlecht, als er einen echten Jagdbogen vorführte. Gespannt lauschten die Kleinen den Erzählungen rund um die Jagd und erfuhren so, dass das Jagen mit dem Bogen in Deutschland verboten ist. Ganz nebenbei hörte man noch, wie die Mistel entsteht und was ein Ameisenbär so alles kann.
Der Vormittag ging wieder einmal viel zu schnell vorbei und die Kita-Kinder freuen sich schon auf die nächste Aktion – „Waldsofa bauen“!
An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an Rolf Roser, der jeden Naturtag zu einem echten Erlebnistag macht!