Archiv

Vorlesetag am 21.11.2014 – tolle Aktion für Jung und Alt

Die Kinder der Kita Luisenhof freuten sich über zahlreiche Mütter und Väter die den Kindern in Krippe und Kindergarten vorlasen.
Warum Eltern und nicht Erzieher/innen?
Ganz einfach! Am Freitag, 21. November fand wieder der bundesweite Vorlesetag statt. Dieser ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. 
Jedes Jahr am dritten Freitag im November begeistert der Bundesweite Vorlesetag mittlerweile mehr als 80.000 Vorleserinnen und Vorleser sowie Millionen Zuhörer.
Die Kita Luisenhof lud aus diesem Anlass Mütter und Väter ein, den Kindern vorzulesen. Dies fand großen Anklang und jede gemütliche Ecke wurde so zum Leseplatz.
Eine Gruppe blieb nicht in der Kita, sondern ging mit den Erzieherinnen ins Seniorenheim „Haus Edelberg“. Dieses ist in unmittelbarer Nachbarschaft und den Kindern durch viele bisherige Aktionen wohlbekannt. In einer großen Runde wurde vorgelesen. Jung und Alt hatten viel Spaß und so wurde schon die nächste Aktion für die Adventszeit geplant: weihnachtlicher Singkreis!
Erst vor kurzem waren wir zu Gast bei den Senioren – der alljährliche St. Martinsumzug der Kita endete in wunderschöner Atmosphäre im Außenhof des Schlosses. Am Martinsfeuer bei Punsch und Glühwein wurde auch schon gelesen – die Legende des Heiligen Martin.
Das Vorlesen begleitet die Kinder in der Kita Luisenhof tagtäglich und unterstützt nicht nur Konzentration, sondern auch Kreativität, Fantasie und vor allem die Sprachentwicklung!

  • "Jedes Jahr zum bundesweiten Vorlesetag führt das Institut für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen gemeinsam mit DIE ZEIT und Deutsche Bahn Stiftung eine Studie zu wechselnden Themen rund um das Vorlesen in Deutschland durch.
  • Diese Vorlesestudien zeigen: Vorlesen hat einen sehr positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern!
  • Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird,
  • verfügen über einen deutlich größeren Wortschatz als Gleichaltrige ohne Vorleseerfahrung,
  • haben im Schnitt bessere Noten und
  • später mehr Spaß am Selbstlesen und im Umgang mit Texten.

In etwa jeder dritten Familie in Deutschland bekommen Kinder von ihren Eltern zu selten oder nie vorgelesen.  
Deswegen gibt es den Bundesweiten Vorlesetag, der auf die Bedeutung des Vorlesens aufmerksam machen möchte.“
(Quelle: www.vorlesetag.de)
Wir danken allen Lesern ganz herzlich für Ihren Beitrag!

zurück

Mit Sankt Martin ins Schloss

Jung und Alt teilen die Freude

 „Durch die Straßen auf und nieder leuchten die Laternen wieder“: Die kleinen Kehlen singen und Kinderaugen leuchten mit! Zum Martinsfest zogen fünf Gruppen aus der Kita vom Luisenhof zum Schloss. Mit Stippvisiten unterwegs und im Schulhof, um „Laterne, Laterne“ zu singen und mit dem Ziel Schlosshof. Dort  warteten schon die Seniorinnen und Senioren des „Haus Edelberg“, Martinsbrezeln und Kinderpunsch beim Martinsfeuer auf ein kleines Theaterstück um den Heiligen Sankt Martin. In der schönen Atmosphäre des lauschigen Schlosshofs ein besonderes Schauspiel für Alt und Jung!
 „Fünf Kita-Gruppen, davon zwei mit unter Dreijährigen, sind heute mit dabei und insgesamt 100 angemeldete Eltern und 80 Eltern, ohne die nicht Angemeldeten“, freute sich Kita-Leiterin Patricia Gorlo.  „Der Elternbeirat hat sich hervorragend um die Verpflegung und den Aufbau im Schlosshof gekümmert. Ebenso die Residenzberaterin Frau Awosusi, die den Hof, Biergarnituren, Strom und anderes für uns bereitstellte!“ Eine besondere Freude ist es Patricia Gorlo: „Hier sind Alt und Jung vereint!“ Noch ein netter Plausch und ein paar Lieder mit Glühwein für die Senioren, dann erlöschen nach und nach die Lichter: Sankt Martin kehrt heim.
Mit der Geschichte vom Teilen des Heiligen verbindet die Leiterin der Kita einen Aufruf: „Von was würden Sie sich gern trennen, aber für den Sperrmüll ist es Ihnen zu schade?“, fragen die Luisenhof-Kinder und das Team um Patricia Gorlo. Da hätten sie nämlich eine Lösung, denn sie suchen nach den verborgenen Schätzen aus Ihrer Rumpelkammer!
Alte Spiegel, vielleicht sogar im barocken Stil, Bilderrahmen, auch ohne Glas für die Präsentation der Kinderkunstwerke, eine echte Kasse und alte oder ausländische Münzen für den Kaufladen, altes Porzellanservice für die Rollenspielecke und Kleider, Röcke, Schuhe und Hüte für die Verkleidungskiste. Und ein Zweisitzer Sofa, „denn man muss auch einfach mal abschalten und die anderen beobachten“, sagt Patricia Gorlo. Eine alte Stehlampe „mit Charakter“, Holzkisten in verschiedenen Größen für Baumaterialien und offene Regale in Kinderhöhe. „Und in der gleichen Höhe ein kleiner weißer Schrank für unsere Verkleidungsgarderobe würde uns riesig freuen! Zwischen 7:30 und 13 Uhr sind wir in der Kita unter 0721 94301650 telefonisch zu erreichen.“ Freude geteilt!
   Steinhardt
zurück

Übung für den Ernstfall - Der Luisenhof wird evakuiert

Der gellende Ton der Feuermelder ist nicht zu überhören, fast schmerzt er schon. Unter dem Dach sammelt sich Rauch, aus den Fenstern entweichen graue Schwaden. Aber die Kinder erschrecken nicht, sie werden nur aufmerksam, denn: „Wir haben das schon oft geübt.“  Patricia Gorlo, ihre Mitarbeiter in der Kita Luisenhof  und die Kinder sind gut vorbereitet. Sie wissen: Ab jetzt muss alles laufen wie am Schnürchen! Einer setzt den Notruf ab und informiert alle. Jede Gruppe verlässt mit ihren Betreuern zügig die Kita, eine Nachhut schaut in alle Zimmer und auch Toiletten, damit ja keins vergessen wird. Und tatsächlich: Benjamin hat Schutz vor dem grellen Geräusch gesucht und sich in einen Raum zurückgezogen. Aber er wird rasch entdeckt, und seine Erzieherin hat ihn auch schon vermisst und ist zurückgelaufen. In der Kinderkrippe sind heute nur wenige da, aber vier Kleinkinder schlafen. Die Erzieherinnen tragen auch die sicher ins Freie, alle sammeln sich in sicherem Abstand vom Haus auf der Spielwiese. Etwa fünf Minuten hat die Evakuierung gedauert. Nach fünfzehn Minuten ist alles vorüber, die ungiftigen Rauchschwaden verziehen sich und Kinder und Erzieher können ihre Räume wieder in Besitz nehmen. Dann gibt es zunächst großes, vielfältiges Lob von den Experten.
Herr Fuchs und Herr Wildmann von der Berufsfeuerwehr Karlsruhe waren gekommen, um die Übung für den Ernstfall, „der hoffentlich nie eintreten wird“, mit ihrem Fachwissen zu begleiten: „Dieser Kindergarten ist vorbildlich gesichert!“ Frau Gorlo und Frau Rotschink freuen sich über dieses Lob, denn sie haben einiges in Bewegung gesetzt, damit die Einrichtung für alle Eventualitäten gerüstet ist. „Mit dem Umbau des Luisenhofs wurden Fenster und Türen nachgerüstet, um kindersichere Notausstiege zu schaffen. Überall haben wir hochwertige Feuermelder und Feuerlöscher angeschafft und 10 Mitarbeiter haben eine Brandschutzausbildung!“  Herr Fuchs und Herr Wildmann staunen: „Da gibt es wesentlich schlechter ausgerüstete Einrichtungen!“
Aber das ist nicht alles: „Seit Fasnacht beschäftigen wir uns mit dem Thema ‚Feuerwehr und Feuer’. Wir haben das Grötzinger Feuerwehrhaus besucht und dort ganz viele Instruktionen bekommen, unter anderem im ‚Rauchhaus’. Damit die Kinder das Geräusch der Feuermelder kennen lernen und nicht beim ersten Ton in Panik geraten, haben wir einfache Feuermelder angeschafft und mit denen geübt!“ Auch das Verlassen des Kindergartens wurde schon trainiert. „Es muss nicht alles übermäßig festgelegt werden“, sagen die Feuerwehrleute. „Viel wichtiger ist häufiges Üben, dabei merkt man schnell, wo die Schwachstellen sind!“ Das wird im Luisenhof beherzigt und trägt Früchte. Die Kindergartenleiterin und ihr Team können mit Recht stolz sein!

Steinhardt

zurück

 

Eine Idee wird Kinderkrippe: Einweihung der Kita Luisenhof

Eine Segnung am 15. Juni 2013, einem Tag der Freude mit vielen Kindern und Eltern im idyllisch gelegenen Luisenhof. „Hier wurde in die Zukunft investiert“, nannte Georg Umstädter den sichtbar gewordenen Hintergrund der Feier zur Einweihung der neuen Kinderkrippe und dem Umbau des Kindergartens zur Kita. Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates von Heilig Kreuz freute sich auf diesen neuen Ort, in dem „Neugierde, Kreativität, Gemeinsamkeit, Spielen und Lernen“ in einer Welt der Kinder stattfindet. Und zwar genau so, wie das Lied der „Kinder vom Luisenhof“ bestätigt hatte: „Wir sind hier, weil’s uns gefällt!
Ein wenig Wehmut wollte beim Ortsvorsteher aufkommen, als er sich an die vormalige Begegnungsstätte im Luisenhof erinnerte. Doch auch Thomas Tritsch begrüßte den Umbau der Kita: Das ist eine wesentliche Erweiterung im Leistungsspektrum des kinder- und familienfreundlichen Stadtteils Grötzingen!“
„Kein Haus für Kinder, sondern ein Haus der Kinder“ war Planung und Ziel des Architekten Henning Baurmann. Während der Arbeit am Bau hatte er die Pädagogen und ihre Arbeit im Luisenhof schätzen und kennen gelernt. Eine Zeit, die aufregend war, wie Kita-Leiterin Patricia Gorlo erinnert: „Ganz besonders stolz bin ich auf unser Team, das oft improvisieren musste und dies ganz hervorragend hinbekommen hat!“ Eine Tatsache, die der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates ebenso würdigte, wie der Ortsvorsteher, der einen zusätzlichen Dank an Kindergartenbeauftragte Roswitha Hambsch aussprach. Danach hieß es: Bahn frei, zur Besichtigung der schönen neuen Räume!
In den ehemaligen Sälen der alten Begegnungsstätte entstanden 420 Quadratmeter Licht durchflutete Räume, alle mit Sicht innerhalb des Hauses aufeinander und auch nach außen, in die umgebende Parkanlage. Ein Intensivraum, zwei Gruppenräume, zwei Schlafräume und ein Flur- und Bewegungsraum mit Rampe zum Rutschen, Rennen und Kugeln. Ein Personalraum dient multifunktional den Mitarbeitern der Kindertagesstätte als Rückzugs- Konferenz- und auch Erholungszentrum. Die Kita-Kinder essen in der Mensa der Krippe, 60 Quadratmeter Foyer können auf vielfache Weise pädagogisch genutzt werden und der neue Eingang für Kita und Krippe ist gleichzeitig das Verbindungsglied zwischen beiden.
Eine anschauliche Festschrift schildert die Geschichte des Luisenhofs und begleitet mit vielen Illustrationen dessen Neubau. Und nicht zu vergessen: Auch der gesetzliche und der pastorale Auftrag der Kindertageseinrichtung nimmt in dem Band seinen Platz ein. Da bereits im vergangenen Jahr das eigentliche Jubiläums- und Eröffnungsdatum war, ist damals ein Koch- und Geschichtenbuch entstanden: „Märchenhafte Rezepte aus der Kita“. Noch eine Festschrift, und noch dazu eine mit lang anhaltendem Wert zum praktischen Gebrauch.
Bis in den Nachmittag hinein feierten bei strahlendem Sonnenschein Kinder, Eltern und alle Interessierten und Beteiligten im schönen Luisenhof. Für die Idee, das Gemeindezentrum dort in eine Kinderkrippe zu verwandeln, ist Roswitha Hambsch sehr dankbar: „So konnte diese Begegnungsstätte im Besitz der Kirchengemeinde bleiben und hat doch einen guten Zweck erfüllt!“
Quelle: „Das Pfinztal“ Druckerei Max Hafner Grötzingen
Fotos: Max Hafner Grötzingen